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Montag, 31. August 2015

Die Hoffnung stirbt zuletzt...

Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht wo ich anfangen soll.

Soll ich überhaupt anfangen?

Ich denke schon.

Also dann:
Im allgemeinen bin ich bemüht sämtliche Dinge des Lebens mit einer gewissen Fairness zu betrachten.
Ich finde, etwas zu verallgemeinern ist absolut nicht fair!
Genauso finde ich, dass Vorurteile fremden Menschen gegenüber zu haben, absolut lächerlich ist.

Ist euch das Wort aufgefallen? Ja? Nein?
MENSCHEN!

Das sind wir alle und nichts anderes. Wir mögen unterschiedlicher Herkunft sein, unterschiedliche Hautfarben haben, unterschiedliche Kulturen, Sprachen, Geschmäcker, Haustiere, Ansichten, Kleiderschränke, aber am Ende sind wir alle eins: MENSCHEN!

Was um alles in der Welt reitet "besorgte Bürger" eigentlich?

Mit aller mir möglich Fairness betrachtet ist es doch so:
Da sind MENSCHEN, die aus verschiedenen Gründen ihre Heimat verlassen, um hier eine neue Existenz aufzubauen, eine neue Heimat zu finden.
Die meisten von uns, die wir nichts gegen diese MENSCHEN haben und ihnen gerne helfen wollen, haben nur den Krieg im Hinterkopf. Das diese Menschen dem Krieg in ihrem eigenen Land davon laufen.
Es ist nicht nur der Krieg. Bei vielen sind es auch polititsche Ungerechtigkeiten, bittere Armut, Verletzungen ihrer ureigensten Menschenrechte. Aber doch vor allem der Krieg.

"Sollen die doch in andere Länder flüchten!" Höre ich oft, lese ich oft...
Ihr werdet es vermutlich nicht glauben, aber das tun sie. Und dann flüchten sie von dort aus weiter, weil ihnen in diesen anderen Ländern genau so viel Leid angetan wird.

Ich sage nicht, dass alle Flüchtlinge gute MENSCHEN sind, die nur Angst haben. Aber genau so wenig sind sie alle schlecht.

Schwarze Schafe gibt es überall!
Aber die meisten gibt es wohl zur Zeit hier.
Sie vergiften dieses Land und ihre/unsere Familien, wuchern wie ein fieser dunkler Tumor mitten unter uns, und meinen dann noch im Recht zu sein, wenn man ihre "Argumente" schon längst widerlegt hat.
Wenn man ohne zu schreien oder beleidigend zu werden, mit einfachsten Worten und belegten Fakten erklären kann, wie es wirklich aussieht.
Sie, die "besorgten Bürger", die "ich hab nichts gegen Ausländer, aber"-Sager, die Parolenschreier und Böllerwerfer...

Und da sind wir jetzt, kämpfen gegen die braune Masse die an alles denkt, besonders an sich selbst.

Aber da ist noch etwas, dass mich unglaublich interessiert: die Kinder!

Denkt ihr eigentlich an die Kinder?
Die Kinder, die all dieses Leid auf der Flucht miterleben müssen?
Die Kinder, die all diese Menschen auf der Flucht sterben sehen?
Könnt ihr mit hoch erhobenem Haupt da stehen und euch wirklich freuen, dass dort auf diesem langen Weg auch Kinder leiden und sterben?!

Kannst DU mir wirklich in die Augen sehen und sagen "Diese Kinder sind mir egal."?

Ich habe in einem anderen Blog gelesen, es sei gefährlich alle Nazis und Rassisten und "Asylgegner" als dumm abzustempeln. Dem stimme ich zu! Es sind auch viele gebildete Leute dabei, die im Hintergrund aggieren, Fäden ziehen.
Aber die allerschlimmsten sind tatsächlich die, die alles glauben, was ihnen irgendwelche braune Medien und Möchtegernmedien vorkauen.

Es ist ja auch um so vieles leichter, wenn man nicht selber denken muss.

Während ich all das hier schreibe, weine ich, das muss ich ganz ehrlich zugeben.
Ich weine um die Menschen, die gestorben sind. Ich weine um die Menschen, die noch sterben werden. Ich weine, um all jene die nicht den Mut haben, ihre Stimme zu erheben.

Lange habe ich überlegt ob ich das tun soll.
Und jetzt tue ich es.

Ich mache meinen Mund auf! 
Ich erhebe meine Stimme! 
Ich sage meine Meinung!

Refugess Welcome!! 

In mir lebt immer noch die Hoffnung auf eine Welt, in der niemand mehr aus seiner Heimat flüchten muss.
Die Hoffnung auf Einsicht, auf Hilfe, auf Mitgefühl.
Wenn ich meine Kinder sehe, wie sie in dieser Welt mit offenen Augen umher gehen, weiß ich, dass sich diese Hoffnung lohnt.
Eines Tages wird alles wieder gut!
Hoffentlich...

Eure Mami 

P.S.: besucht doch auch mal die Seite www.bloggerfuerfluechtlinge.de 
Dort findet ihr noch viel mehr Infos rund um Aktionen, andere Blogs, Spenden und, und, und. 



Mittwoch, 22. Juli 2015

Windel - Windel - Töpfchen

In meinem letzten Posting ging es ja um das Thema "Stoffwindeln".

Zugegeben, ich benutze die üblichen Wegwerfwindeln. Nicht gerade ökologisch, aber nunmal (leider) sehr praktisch für "faule" Muttis wie mich. ;)

Da BabyJonas ja noch ein Baby ist, werde ich auch die nächsten Jahre nicht ums Wickeln und den Windeleinkauf drumrum kommen. 
Aber dafür macht Matthias jetzt den nächsten großen Schritt zum groß werden: Das Töpfchen! 
Obwohl es in unserem Fall doch eher die Toilette ist. :) 



Kurz nach unserem Umzug fing Matthias (damals knapp 2 Jahre) an, sich für die Toilette zu interessieren. Er konnte Stunden damit verbringen die Spülung zu drücken oder Klopapier runter zu spülen. 
Ich hab mich dann ein bisschen umgeschaut und schließlich so einen 3in1-Toilettentrainer gekauft, was zwar eine witzige Idee war, aber sich zum Schluss nur als Töpfchen eignete, da unsere Toilette für dieses Ding zu niedrig hängt und der Sitz auch nicht richtig auf die Klobrille passen wollte. 

Das Interesse am Miniklo wie auch an der Toilette war dann kurz drauf auch verflogen. 

Im Internet liest und sieht man dann ja vieles an Tipps. 
Sinnvoll ist auf jeden Fall die Auflistung, woran man merkt, dass das Kind bereit für die Toilette ist. So eine Liste findet man zum Beispiel auf Eltern.de. Dann gibt es noch unmengen an Hinweisen und Ratschlägen, wie man sein Kind zur Sauberkeit "erzieht". 
Was die wenigsten zu wissen scheinen: diese so genannte "Sauberkeitserziehung" ist Mumpitz. Außer vielleicht diese Sache mit der Windelfreiheit von Anfang an, aber das ist was anderes, weil die Kinder von geburt an selten bis nie eine Windel tragen.

Naja, das ein Kind auf die Toilette gehen kann, hat nichts mit "Erziehung" zu tun. Es kommt auf die Entwicklung des Kindes an...oder anders: wenn das Hirn noch nicht richtig verdrahtet ist, läuft da nix. 

Und woran merkt man jetzt, dass das Kind aufs Klo gehen kann? 

In der Regel sagt und zeigt das Kind es dann. 
Es interessiert sich für die Toilette und die Abläufe, es setzt vielleicht Teddy oder Püppi aufs Klo, es drückt gefühlt 50.000 die Klospülung, es kann sich selbst die Hose runter und wieder hoch ziehen, oder ganz einfach und oft gehört "Mama, ich möchte jetzt aufs Klo gehen!" 
Jaa, auch solche Kinder soll es geben. ;) 

Für uns Eltern ist auf jeden fall ganz wichtig: ruhig bleiben, Geduld haben und uns nicht verrückt machen lassen
Supereltern und (Schwieger-)Eltern können das besonders gut! 
Und wenn Karl-Friederich oder Maxima-Chantal schon mit 2 aufs Töpfchen gegangen sind und auch sonst nicht mehr in die Hose machen, dann ist das eben so. Die sind dann bestimmt auch große Superhirne, können mit 3 die Wurzel aus Pi berechnen, mit 4 ganze Romane schreiben und sprechen spätestens mit 6 fließend Englisch und Chinesisch in 3 Dialekten. :D 
Wenn die eigenen (Schwieger-)Eltern dann auch noch damit anfangen, dass sie uns damals nicht in den Kindergarten bringen konnten bis wir trocken waren,...tja, so war das...damals(!).
Diese Zeiten, in denen im Kindergarten nicht gewickelt wurde, sind schon sehr lange vorbei. In meinem Fall mindestens etwa 25 Jahre. 

Bis ein Kleinkind wirklich durchgehend trocken ist, ist es mindestens 6. Und bis dahin kann es immer mal wieder passieren, dass was in die Hose oder ins Bett geht. Das ist ganz normal und sollte auch nicht bestraft werden, dass macht es nur noch schlimmer.

Und wenn es soweit ist, dass unsere lieben Kleinen aufs Klo gehen wollen/sollen, bitte auch bloß keinen Druck machen. 
Das kann erst recht in die Hose gehen und schlimmstenfalls mit Verstopfung und vielen Tränchen Enden. Bitte glaubt mir, ich spreche da aus Erfahrung. 
Gerade was den Stuhlgang betrifft, kann es passieren, dass es dem Kind Probleme macht in die Toilette zu machen und das es lieber noch in die Windel drücken möchte. Das sollte dann okay sein und man erklärt seinem Kind am besten, dass es Bescheid geben muss wenn es im Bauch drückt, damit man rechtzeitig eine Windel anziehen oder aber vielleicht doch aufs Klo gehen kann. Hier sind Trainingswindeln besonders praktisch, weil die sich wie Unterhosen anziehen lassen. 

Und wenn es dann geklappt hat darf ausgiebig gelobt und vielleicht auch belohnt werden! Die Kleinen brauchen das am Anfang, damit sie die Toilette auch wirklich mit einem guten Gefühl verbinden. 
Am besten lasst ihr sie/ihn dann vor dem Spülen nochmal ins Klo gucken, was sie da produziert haben. Kinder finden sowas höchst interessant und überhaupt nicht eklig. Und wer eh schon täglich Windeln wechselt, den stört dieser Anblick dann auch nicht mehr, oder? ;) 

Auf YouTube gab es mal auf dem Kanal von "NewMamas World" ein Video für ein Toiletten-Notfall-Set für unterwegs, das ich jetzt grade leider nicht finden kann. So ein "Notfall-Set" werd ich mir jetzt wohl auch noch zusammenstellen, denn Matthias geht jetzt auch aufs Klo, nachdem wir einen ganz tollen Familienklositz gekauft haben. Die liegen bei etwa 50€, je nach Ausführung und Marke kann es aber auch teurer sein. 
Wir machen es jetzt mehr oder weniger wie die Schweden und lassen Matthi aber trotzdem Zeit. Seit ein paar Tagen trägt er die meiste Zeit des Tages keine Windel mehr und geht auch aufs Klo. Mal geht er von selbst, mal muss an ihn erinnern...und trotzdem hab ich wohl doch irgendwo einen Fehler gemacht, denn seit ein paar Tagen ist er verstopft. :( 
Aber auch das bekommen wir irgendwie wieder hin! 

So, ich hoffe, ich konnte euch ein kleines bisschen helfen und etwas Stress nehmen. 

Es ist leicht gesagt und trotzdem wahr: setzt eure Kinder und euch selbst nicht unter Druck, nehmt die Sache ganz entspannt und es klappt früher oder eben später (fast) ganz von alleine. 

Ich wünsch euch alles Liebe! 
Bis zum nächsten Post

Eure Gothmami

Mittwoch, 17. Juni 2015

Impressionen einer Nacht

Es ist Nacht, es ist dunkel, ein bisschen kühl vielleicht. Eigentlich bin ich hundemüde, weil es ein anstrengender Tag war und ich am nächsten Morgen ja wieder früh raus muss um Matthias in den Kindergarten zu bringen. Trotzdem kann ich nicht richtig schlafen, werde immer wieder wach, sehe auf den Wecker. 
03:34 Uhr.
Mein Mann schläft neben mir den Schlaf der Gerechten, BabyJonas liegt in meinem Arm und im blauen Licht des Digitalweckers kann ich sehen, das er im Schlaf nuckelt. Alles ist friedlich, aber etwas fehlt. 
Wie aufs Stichwort kommt Matthias aus seinem Zimmer mit nackten Füßen in unser Schlafzimmer gewatschelt. "Mama, darf ich in dein Bett kommen?" Aber da ist er auch schon reingeklettert, kuschelt sich an mich und fragt nach seinem Nucki. 
Jetzt kann ich schlafen,...oder auch nicht...
04:02 Uhr. 
Der erste Tritt landet noch in meinen Rippen und ich drehe mich um, damit BabyJo nichts abbekommt. Der nächste Tritt findet sein ungewolltes Ziel in meinem Nacken. Ich schimpfe ein bisschen vor mich hin, während ich den Großen wieder in die Länge ziehe um ihn einigermaßen bequem zurück in die Mitte unseres Ehebetts zu legen. 

So und ähnlich geht es in der nächsten Stunde noch ein paar Mal, bis er endlich ruhig und tief schläft. 
Um 05:00 klingelt mein Wecker und schon beginnt BabyJo nach seinem ersten Frühstück zu meckern. 
Ich stille ihn, lege ihn in sein Bett und stehe auf.

So sind fast alle unsere Nächte. Ob Matthias tritt oder nicht kommt auf die Erlebnisse des Vortages an, aber in unser Bett kommt er jede Nacht. 

Manch einer mag das vielleicht nervig nennen, ich nenne das Familienbett.

Kinderlose oder noch-nicht-Eltern kennen das vielleicht anders: 
Am Ende eines langen Tages lümmelt man noch ein bisschen auf der Couch, sieht fern, geht irgendwann ins Bett und schläft, pflegt vorher vielleicht noch ein bisschen die Beziehung, irgendwie sowas....Das ist normal, oder auch gesund, niemals würde die Medizin auf die Idee kommen uns davon abzuraten. 
In einer Beziehung ist eben nicht nur man selbst wichtig, sondern immer auch der Partner. Die Nähe, das nicht alleine sein in der Nacht. Ich kenne nur wenige Menschen, die wirklich gut schlafen, wenn Sie mal eine Nacht (oder mehrere) ohne ihren Partner verbringen müssen. Ich selbst gehöre dazu, schlafe nur sehr schlecht wenn mein Mann nicht da ist.

Bekommt man dann Kinder sieht das ganze schon anders aus, wenn man nach Schulmedizin und Wissenschaft geht.

Es gibt so viele Regeln, wie und vor allem wo unsere Kinder schlafen sollen, dass besonders junge Erstlingsmütter schnell total verunsichert werden, zumindest ging es mir so.

Wo es vor Jahren noch okay war und sogar geraten wurde, das Kind auf den Bauch in sein Bett zu legen, ist das jetzt das absolut Falsche. Danach galt das gleiche für die Seitenlage. 
Plötzlicher Kindstod ist das große Risiko im ersten Lebensjahr, bei Jungs sogar etwa die ersten 18 Monate. 
Deswegen gelten die folgenden "Regeln", die auf jeder gut sortierten Babyinfoseite 
, -Broschüre, Postern, etc. zu finden sind: 
- kein Betthimmel, kein Nestchen am Kopfende
- keine Kuscheltiere/Spielzeuge im Bett
- das Kind nur in Rückenlage hinlegen 
- nach Möglichkeit wird unbedingt zum Schnuller geraten 
- das Baby nur im Schlafsack, niemals mit Decke hinlegen 

Zugegeben, das mit dem Spielzeug und dem Schlafsack macht Sinn. 
Betrachten wir mal den Rest: "kein Betthimmel/Nestchen", dann fällt ja eigentlich auch das Schlafen im Kinderwagen flach, denn da hat man ja im Prinzip Beides, oder? . "Nur in Rückenlage hinlegen",...schonmal versucht ein Kind mit Koliken zum schlafen auf den Rücken zu legen? Sobald das Herzchen seinen Kopf in Bauchlage heben und drehen kann, halte ich die Bauchlage sogar für sehr angebracht.  Und was ist eigentlich, wenn das Baby partout keinen Schnuller zum schlafen nehmen möchte? Wozu überhaupt der Rat zum Schlafschnuller auf einmal? 
Und mal ehrlich: plötzlicher Kindstot heißt nicht ohne Grund so. Soweit ich weiß, wissen die Ärzte selbst immer noch nicht, warum es überhaupt passiert, oder was der Grund dafür ist.

Wenn man über das Familienbett redet gibt es dann die Sprüche und Fragen, die so sicher kommen, wie das Amen in der Kirche: "Ist es nicht besser, wenn das Kind im eigenen Bett schläft? Das könnt ihr ihm nie wieder abgewöhnen.", "Ist das nicht zu gefährlich für das Kind?", "Ist das nicht unbequem für euch?" 
Die Antworten fallen unterschiedlich aus. 
Ja, es ist schwer das Kind vom eigenen Bett zu überzeugen, wenn es sich einmal ans Famileienbett  gewöhnt hat. Aber es ist mindestens genauso schwer sich selbst davon zu überzeugen, finde ich. Wenn nicht wenigstens einer meiner Söhne in der Nacht mit in unser Bett kommt ist das ein total unangenehm-ungewohntes Gefühl. 
Für Kinder ist das schlafen im Elternbett eigentlich nur dann wirklich gefährlich, wenn die Eltern rauchende, saufende Idioten sind, die auf nix außer sich selbst Rücksicht nehmen - und solche Leute sind generell gefährlich für die eigenen Kinder! Ich meine hier jetzt den Extremfall, also wirkliche Vollidioten. (Wer sich jetzt übrigens angesprochen fühlt, sollte sich vielleicht Gedanken machen). Außerdem liegt es doch eigentlich in unseren Genen, ist evolutionär bedingt, dass wir uns am sichersten fühlen, wenn unsere Familie auch nachts ganz nah bei uns ist, denn das gibt ein starkes Gefühl von Sicherheit. 
Und ob es unbequem ist? Das kommt drauf an. Eigentlich ist es eines der  schönsten Gefühle der Welt, wenn sich dein Kind nachts an dich Kuschelt und dich dabei aus versehen von deinem Kopfkissen verdrängt. Aber du weißt dann, dass es noch da ist, das es lebt und das es ihm gut geht. 

Ich kann nur für uns sprechen, aber das mit dem Familienbett ist das Beste, was uns mit unseren Jungs passieren konnte. Es gibt uns allen ein gutes und sicheres Gefühl. 
Ich für meinen Teil würde es nicht mehr anders wollen. ;)

Eure Gothmami


Mittwoch, 25. März 2015

Baby da! Babypause!

Ihr Lieben, 

Ich hatte euch ja bereits angekündigt, dass ich einige Zeit hier im Blog pausieren werde, wenn unser Minizwerg geboren wird. 

Nun, seit Dienstagnacht ist der kleine Mann da und wir sind natürlich super stolz! 

Jetzt heißt es aber erstmal: 
Rythmus finden und sich alles einspielen lassen. 

Bis bald 
Eure Gothmami Lisa 

P.S.: natürlich werde ich weiter ab und zu auf Instagram und Twitter von mir hören/lesen lassen. ;) 

Mittwoch, 11. März 2015

Matsche im Kopf

Meine Lieben Mamas und die-noch-Mama-werden-wollenden, ich bin total matschig im Kopf. 

Also nicht dieses "Ich fühl mich einfach nicht so gut, Watte im Kopf"-Gefühl, sondern irgendwie anders. 

Das war doch vorher nicht so, also:
Woher kommt das? 

Meine Frauenärztin hat es mir erklärt und ihr werdet es euch teilweise wohl auch schon denken können. 
Als ich also vor einiger Zeit bei meiner Ärztin das Problem ansprach, und ich war froh ohne Notizzettel dran gedacht zu haben, musste auch sie lachen. 

Es geht schon eine ganze Weile so und ich hab's nicht mal gemerkt: Die Freundin, der ich was schicken wollte, die Bekannte, der ich bei Whatsapp schreiben wollte, Sachen die ich basteln  wollte...jeden Tag denk ich dran und mach es dann doch nicht - trotz Merkliste! ~.~*
Falls ich irgendwem in den letzten 4 Monaten mal was versprochen hab und da ist noch nix draus geworden: SORRY!!! 

Die Sache ist, laut Ärztin die, dass sich wohl während der Schwangerschaft Wasser nicht nur irgendwann in den Armen, Beinen, Händen und Füßen einlagert, sondern auch im Hirn! O.o 
Diese Einlagerungen drücken dann auf den Bereich für das Kurzzeitgedächtnis und das führt zu: 

*Trommelwirbel bitte* 

Schwangerschaftsdemenz!! 

Ganz ehrlich: ich glaube ein bisschen, dass meine Ärztin mich da einfach nur veräppeln wollte, aber diese Erklärung ist erstmal genau so gut wie jede andere, oder?

Trotzdem war ich in der Zwischenzeit ziemlich fleißig, finde ich zumindest. 

Ich hab Babymützen gehäkelt, Blogposts zumindest schonmal vorbereitet, eine Frühlingsmütze für den Motschi angefangen, das Babybett fertig gemacht und Matthi hatte ja auch noch Geburtstag! <3  
Mein kleiner großer Junge ist jetzt 3!!

Hier noch ein paar Fotos und dann muss ich mich mal wieder ein bisschen um den Haushalt kümmern. 

Bis bald also ihr Lieben *winke*













Sonntag, 1. März 2015

~Zwischenspiel~ Kleine Pausen

Ihr lieben, ich fasse es nicht! 

Mein Baby, mein Motschi, ist gestern 3 Jahre alt geworden!!! 
Kinder werden sooo schnell groß! *seufz* 

Aber älter und größer werden hält niemanden davon ab auch mal krank zu werden, Blödsinn zu machen oder schlecht zu schlafen - besonders, wenn sich da ja noch so ein kleines Gehirn entwickeln muss. ^^

Das Matthi-Monster-Motschi war also die letzte Woche krank und schläft seit 2 Wochen so schlecht ~ ich bin absolut fertig! ~.~*  

Der Geburtstag gestern mit der (fast) ganzen Familie hat mir fürs erste den Rest gegeben. 

Eigentlich ist Montags bei mir Blog-Tag, aber ich brauche ne Pause. 

Morgen bereite ich euch aber einen neuen Blogartikel vor, versprochen!! ;) 

Bis dahin lest doch mal bei http://zeitfuermama.blogspot.de wie ihre zweite Woche als wieder berufstätige Mutti gelaufen ist. 

Alles Liebe 

Eure Mami

Mittwoch, 18. Februar 2015

Ich packe meine (Klinik-)Tasche

Es ist ja nun nicht mehr all zu lange hin, bis unser zweiter kleiner Frosch das Licht der Welt erblicken soll, also wird es auch Zeit für die Kliniktasche.

Zu diesem Blogpost hat mich übrigens die liebe Alina mit ihrem Blog lieblingichbloggejetzt.com und ihrem Blogartikel 10 Irrtümer einer Mutter - Teil 2 inspiriert. Ich habe mich wirklich krümelig gelacht, als ich den Teil über die Kliniktasche gelesen habe und dachte "Man, mir ging es echt ähnlich!"

Es gibt tatsächlich unzählige Listen und Empfehlungen, was die werdende Mama ins Krankenhaus mitnehmen sollte, Dinge die der Entspannung dienen sollen, die absolut nötig sind, ohne die es ja mal echt absolut nicht geht. Bullshit!

Im Falle einer Geburt empfiehlt es sich tatsächlich eher praktisch zu denken:
Was brauche ich wirklich? 

Zugegeben, ich selbst bin ja ein großer Fan von Listen aller Art - aber nur sofern ich sie mir selbst geschrieben habe. ^^ 
Hier nun meine Kliniktaschenliste: 



Der Bademantel
Krankenhaus ist nicht Hotel, trotzdem mag ich es bequem. Aber nur in meinen Schlaf- oder Gammelsachen durch das Zimmer zu zockeln, wenn da doch noch jemand anders liegt, mag ich ehrlich gesagt jetzt nicht so. 
Die Klamotten 
Unterwäsche und bequeme Kleidung sind, denk ich mal, nachvollziehbar. Die Menge ergibt sich aus dem Gedanken "Falls was dreckig wird oder ich unerwartet länger bleiben muss.". Das war bei Matthi damals so und ich bin vorsichtig und mag es garnicht schmuddelig auszusehen!

Der Kulturbeutel
Hier findet sich das übliche Reinigungsequipment; Zahnbürste, -pasta, Seife, Hautcreme, so Zeugs eben. 
Außerdem eine kleine Dose für meine Piercings (falls die mal kurz raus müssen), ein kleiner Beutel mit etwas Grundmakeup für nach der Geburt/Heimweg und das Trockenshampoo von Swiss o`Par aus meinem Instergrampost von gestern. Natürlich kommt meine geliebte Haarbürste auch mit! 

Stillhütchen und Nuckis
Grade Stillhütchen sind ein Punkt, den ich allen Erstlingsmamas empfehlen möchte! Als Matthi damals geboren war, war ich noch total fertig von allem, als mir die Hebamme mein Kind schon an die Brust legte. Matthi war von der Prozedur des Kaiserschnitts selbst auch noch erschöpft. Er nuckelte nur, was missbilligend Kommentiert wurde. Die ganze Zeit im Krankenhaus funktionierte garnichts und ich wurde immer verzweifelter: ich wollte stillen, Milch hatte ich auch genug und trotzdem funktionierte es nicht. 
Meine Hebamme war es, die mir zu großen Stillhütchen riet. Eine sehr liebe Nachtschwester hatte diese Idee zwar auch schon, aber in dem Krankenhaus hatten sie nur kleine Hütchen (Nippelzwicker^^). 
Dieses Mal bin ich vorbereitet!!
Mit den Nuckis (Schnullern) war es ähnlich, nur das ich mir den einen oder anderen blöden Spruch einfing, warum ich denn keine Schnuller eingepackt hätte, an solche Dinge muss man doch denken!
Oder noch besser: "Sowas lernt man doch im Elternkurs!"
Ich hab weder dran gedacht, noch waren wir bei so einem Kurs... Und letztendlich war das dann auch eh nicht wichtig. 

Babysachen
Im Normalfall bietet jede gute Entbindungsklinik den gewordenen Eltern die Möglichkeit auf krankenhauseigene Babykleidung zurück zu greifen, solange man noch dort ist. Also braucht man im Prinzip nur eine Garnitur Babykleidung für den Heimweg mitnehmen. 
Also 1 Body, 1 Strampelanzug, 1 Mütze und das wars. Für den Heimweg wird der Winzling in so einen MaxiCosi-Anzug gesteckt. Eine dem Wetter entsprechende Babyjacke und eine  Decke tun es aber auch. ^^
Ansonsten gilt die Faustregel: dem Baby immer eine Schicht Kleidung mehr anziehen als sich selbst. 

Buch/iPod/Ladekabel 
Das ist, denke ich mal, eh optional.
Wahrscheinlich wird man eh mehr mit dem Baby beschäftigt sein, als mit sich selbst oder der Umwelt. Aber auch ein Baby schläft mal... ;) 

Stammbuch
Soweit ich mich erinnere, hatte ich unser Stammbuch, zwecks Anmeldung nach der Geburt, bei Matthi damals auch mit im Krankenhaus.

Stillarmband
Wie schon bei dem Trockenshampoo hatte ich bei Instagram auch ein dünnes, schwarzes Armkettchen gezeigt und erwähnt, das mich ins Krankenhaus begleiten soll.
Wie ihr jetzt seht, möchte ich es als Stillarmband verwenden und mir so nach dem Stillen die Seite "markieren" auf der wir bei der jeweils letzten Mahlzeit aufgehört haben, um dort wieder anfangen zu können. ^^
Auf diese Idee hätte ich schon damals bei Matthi kommen können. Tatsächlich bin ich erst neulich auf diesen Gedanken  gekommen, als ich auf windeln.de entsprechende Armbändchen durch Zufall entdeckt habe. 

Last but not least: mein Kuschelschaf! 
Steht nicht auf der Liste, kommt aber trotzdem mit! XD

So, das alles kommt also in meine Tasche. 
Ihr seid dran:
Was waren eure Kliniktaschenerfahrungen? Was durfte/darf bei euch nicht fehlen, oder war völlig überflüssig? :) 


Eure Mami